Giftschlangen in Malaysia

Im April dieses Jahres wurde auf einer Baustelle in Penang die vermutlich längste Schlange der Welt gefunden. Medienberichten zufolge maß die Netzpython acht Meter (normal sind drei bis sechs Meter) und wog etwa 250 Kilo, bevor sie beim Eierlegen überraschend verstarb. 

Grund genug für uns, einen Hintergrundbericht über die Schlangenwelt in Malaysia aus unserer November-2012-Ausgabe herauszusuchen und neu aufzulegen.

Aus dem KL-POST-Archiv

Giftschlangen in Malaysia

Mehr wissen, besser vorbeugen!

Giftschlangen begegnet man im täglichen Leben eher selten und die Wahrscheinlichkeit eines Bisses ist im Vergleich zu anderen Gefahren gering. Hält man sich gerne in der Natur auf, besonders mit Kindern, sollte man trotzdem Bescheid wissen, um Unfälle zu vermeiden.
Was tun nach einem Schlangenbiss?
  • Unbedingt Ruhe bewahren, sowohl physisch als auch psychisch. Ggf. ein Beruhigungsmittel verabreichen.
  • Die Gabe von Flüssigkeit ist sinnvoll, aber ausschließlich in Form von Wasser.
  • Die gebissene Extremität ruhig stellen – den Arm in eine Schlinge legen, das Bein schienen.
  • Die Schlange identifizieren (töten oder fangen, wenn ein im Umgang mit Schlangen Erfahrener dabei ist, ansonsten fotografieren) und dem behandelnden Arzt zeigen.
  • Auf Symptome einer Vergiftung achten; z. B. Augenstarre, zudem treten an der Bissstelle oder bei neurotoxischen Vergiftungen Lähmungen auf
  • Schnellstens professionelle Hilfe aufsuchen, z. B. ins University Medical Centre, Jalan Universiti in Petaling Jaya. Auch in anderen Regionen Malaysias sind Gegengifte eher in staatlichen Krankenhäusern vorhanden. Am besten vorab informieren!
  • Die gebissene Person möglichst im Liegen transportieren.
  • Bei Atembeschwerden sofort Mund-zu-Mund-Beatmung einleiten.
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